Reiseziele Griechenland

Griechische Inseln von D bis Z

Mykonos (Foto: Petros Prontis)

queer-travel.net - Schulden hin oder her, die Griechen sollen ihre Inseln bloss nicht verkaufen, sondern behalten und uns lieber weiterhin an ihrer Gastfreundschaft teil haben lassen. Die TOP 10 für Hellas-Inselhopper 

Donoussa
Klein, aber fein. In der Zentral­­ägäis gelegen. Einsame Strände, so weit das Auge reicht. Erholung pur, nicht nur für Aussteiger.

Ikaria
Eine der grünsten, alternativsten und linksten Inseln – den Bürgermeister stellt hier die Kommunistische Partei. FKK ist nirgends ein Problem. Das ganze Jahr über finden Festivitäten statt, bei denen alle Touristen eingeladen sind. Hinter Lesbos die zweitbeliebteste Insel bei griechischen Lesben.

Kreta
Größte griechische Insel! FKK bei Matala und Komos (tolle Unterkünfte in Pitsidia aufsuchen, damit man dicht dran ist). Vielfältig: antike Stätten in Knossos und Kultur in Heraklion (Nordkreta). Bergwandern in Zentralkreta. Spaziergänge in malerischer Hafenkulisse in Rethymnon (Westkreta). Nachtleben und schwule Bars in Malia (Ostkreta).

Korfu
Auf den Spuren von Schwulenikone Königin Sisi, hier erholte sie sich in einer prächtigen Residenz. Unglaubliche Mixtur aus griechischer, italienischer und russischer Kultur. Sehr gut erhaltene Altstadt. Berühmt für ihre kulinarische Tradition.

Lesbos (Foto: Gudrun Fertig)

Lesbos
Die haben’s erfunden! Ein Muss für jede Lesbe, attraktiv auch für Schwule. Kulturell dreht sich hier alles um Sappho. Im Mai und September Lesbenfestivals, mehr Infos dazu gibt es hier.

Mykonos

Toll, teuer, abgehoben! Hier haben Rucksacktouristen nichts verloren – wollen sie auch nicht. Traumkonstellation: goldene Sonne und weiße Häuser, Himmel und Wasser sind blau. Im September: Homoparadies auf Erden. Tagsüber an den schwulen Stränden, abends sind die Gassen der Altstadt voll mit schwulen Partygängern. ­Und: kaum „entdecken” Schwule einen einsamen Strand für sich, bevölkern ihn kurze Zeit später die Heteros.

Rhodos

Klassiker! Viele antike, ­venezianische, osmanische Bauten. Hier eröffneten die ersten Hotelanlagen Griechenlands in den früher 60er-Jahren; auch die erste schwule Bar. Die heute einzige schwule Bar der Insel heißt „Bar Berlin“ und wird von einem Deutschen betrieben. Beliebter FKK-Strand in Faliraki. Malerische Kulisse in Lindos.

Santorin
Schönster Sonnenuntergang im Mittelmeer! Atemberaubende Kulisse mit Krater, dunklem Vulkangestein und ultraweißen Häuschen. Forscher vermuten hier das ­sagenhafte Atlantis. Etwas nervig: die Massen an US-Touristen, die zwischen Mai und September Santorin in exakt vier Stunden entdecken müssen. Die Insel hat mehr Zeit verdient. Muss für Weinliebhaber, denn der Wein wächst hier in Vulkangestein.

Tilos
So klein, dass man hier alle Inselbewohner nach zwei Wochen beim Namen kennt. Der weltoffene Bürgermeister ließ hier aus Protest die erste griechische Homoehe zelebrieren – die wurde später annulliert, machte aber die Insel bekannt. Gelungenes Beispiel für die Entwicklung von Ökotourismus in Griechenland.

Zakynthos
Zwischen Griechenland und Italien gelegen. Alljährlich ausgezeichnet für das sauberste Badewasser im Mittelmeer. Karibische Zustände und Traumstrände. Bekanntester Strand Griechenlands namens ­„Navagio“ („gestrandetes Schiff“). Ideal zum Tauschen und Fischen.

Zusammenstellung: Petros Prontis, Grieche & Wahldeutscher. Sein Tipp: 
Einfach in den Flieger steigen, nach Athen reisen und von dort mit der Fähre weiter. Die besten Unterkunfts-Schnäppchen lassen sich vor Ort bei Ankunft machen. Sein Tipp für Fans von Pauschalurlaub: lieber direkt zur jeweiligen Insel fliegen. 

 

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